10 Years of Making Apps

Deutschland ist abgeschlagen

Deutschland ist bei Verbindungsgeschwindigkeiten sowohl international, als auch auf Europa und auf den DACH-Raum bezogen, abgeschlagen.

The Akamai State of the Internet Report

Ein kleiner Dankesbrief an den Vladimir

Wir Menschen sind ja immer so leicht und so schnell dabei, immer nur das Negative zu sehen.

Dabei könnte man die meisten Dinge ja auch durchaus positiv betrachten.

Ist euch in neuster Zeit nicht aufgefallen, wie wir dank des Vladimirs so gut wie gar nichts mehr über böse Terroristen, Moslems und selbst die, für alles geeignete, NSA hören?

Endlich ist alles wieder in bester Ordnung. Klare Grenzen, klare Feindbilder, klare Aufgaben.

Es kann mir doch keiner erzählen, dass nicht durch die gesamte Nato ein gewaltiges Aufatmen gegangen ist, jetzt, wo der Russe endlich wieder vor der Türe steht und milliardenteure Gräber, wie Abwehrschilder, endlich wieder öffentlichkeitstauglich sind.

Da wundert es eher, dass wir noch nichts von der von und zu Leyen gehört haben. Wenn das nicht mal die Gelegenheit wäre, endlich mal wieder die deutsche Armee (und sich selber) in das so dringend benötigte Rampenlicht zu bringen.

Dem Gauck muss doch eigentlich das Herz aufgehen?

Aber anstatt, dass wir uns mal beim Vladimir bedanken, da meckern wir wieder nur rum.

Im Namen aller Terroristen, Rüstungsfirmen, Lobbyisten, des Bundespräsidenten, Ostermärschern und Menschen in Uniformen, da tue ich das jetzt mal hier stellvertreterweise:

Danke, Vladimir! Wenn jetzt noch die Musik und die Autos wiederkommen, dann können wir endlich wieder so tun, als hätten die 80iger nie aufgehört.

Nur das mit den Hosen und den Schulterpolstern muss nicht sein. Die Mädels dürfen sich auch gerne weiter an bestimmten Stellen rasieren …

Wenn Mittlere Angestellte ihre Sekretärin in Kassel poppen

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Wenn Mittlere Angestellte ihre Sekretärin in Kassel poppen, dann haben sie mit verdammt großer Wahrscheinlichkeit ein ThinkPad in ihrer Leonhard Heyden Tasche in der Ecke zu stehen.

Ohne den Sekretärinnen jetzt zu Nahe treten zu wollen - aber ich bin mir relativ sicher, dass es sich bei denen auch nur um die fleischgewordene Mittelmäßigkeit handeln kann, schließlich findet das Ganze in einem Ibis statt; unter der Woche.

Doppelzimmer ab 65 Euro …

Falls ihr es noch nicht mitbekommen haben solltet, es handelt sich hier weder um eine Werbebroschüre für Kassel, noch um eine Anzeige für Low Budget Ibis Hotels - wobei ich das ja doch gerne mal sehen würde - und auch nicht um die neue Image Kampagene für Heyden Taschen.

Nein, wie es sich für eine drittklassiges Blog rund um alles Computer, Internet und Apple handelt - da kann es hier nur um Eines gehen.

Und nochmals nein, es ist auch nicht der silberfarbene Firmenwagen von Opel.

Richtig - es kann hier nur um dieses Lenovo Teil gehen.

Um dieses plastikgewordene Zeugnis der Mittelmäßigkeit, übersät mit Hautschuppen sein Dasein in einer nicht wirklich schönen und auch nur mäßig praktischen Tasche in einem Kassler 0815-Hotel sein ungeliebtes Dasein fristend.

An einem Dienstag Vormittag …

Und bevor ihr jetzt mit Polemik oder Einseitigkeit kommt und behauptet, dass dies ja genau so gut an einem Mittwoch Nachmittag in Braunschweig oder Frankfurt in einem Holiday-In Budget stattfinden könnte - dann habt ihr recht.

Allerdings ist eben genau dies der Punkt!
(Ha, heute keine Wort-, sondern Satzzeichenwitze)

Diese Beliebigkeit. Diese Lieblosigkeit. Dieser Einheitsbrei.

Wie wir alle wissen, bin ich mit Apple mehr oder minder groß geworden. Und wie wir auch alle wissen, da bin ich auch mit Meckern groß geworden.

Und jetzt, wo ich groß bin, da kombiniere ich diese beiden Dinge auch gerne mal. Das wissen wir auch alle.

Ich behaupte von mir ja auch immer, dass ich dies zurecht tue. Mit Anlass und mit guten Gründen …

Aber lasst euch Eines sagen. Wenn man mal ein paar Tage über den Tellerrand schaut, dann vergeht einem das Meckern relativ schnell.

Alle Jahre wieder schaue ich über den Tellerrand; meistens dann, wenn ich eigentlich etwas Gescheites arbeiten sollte und so gar keine Lust habe. Und mit Tellerrand meine ich nicht Windows.

Ich meine Linux in all seinen Formen und Varianten …

Ich mag den Gedanken von offen, frei, zugänglich - und nicht zuletzt - anpassbar.

Und alle paar Jahre wieder gebe ich es relativ schnell wieder auf. Da ich das ja vorher schon weiß, habe ich mich auch nie um neuere Hardware gekümmert, ein altes gebrauchtes ThinkPad hat es immer getan. Die stehen hier eh rum. Webseiten müssen getestet werden und vor allem so Dinge, wie CSV, Excel und DATEV Dateien.

Und so, wie es um diese unzähligen Distributionen in den letzten Jahren/Jahrzehnten bestellt war, da bin ich nie bis zu dem Punkt gekommen, mir um die Hardware wirklich Gedanken machen zu müssen.

Auch bin ich immer davon ausgegangen, dass es um die ‘neueren’ Modelle ja wohl um Längen besser bestellt sein muss.

Andernfalls müssten Lenovo und Co ja schon längst pleite sein.

Ja, ich weiß. Ich bin ein Naivling; persönlich finde ich die Bezeichnung putzig ja weitaus schöner …

Jetzt war es also wieder mal so weit; wichtige Arbeit stand an und ich hatte so gar keine Lust. Somit steht diese Arbeit immer noch aus - dafür bin ich aber um ein paar Erfahrungen reicher.

Da meine Tellerrand-Hardware dann aber doch nun schon zu betagt war, habe ich mir blauäugig (das mit dem naiv hatten wir eben schon) ein Mittelklasse Notebook von Lenovo angeschafft.

Bei Mittelklasse reden wir hier von knapp 900 Euro, dies nur mal so am Rande.

Dafür habe ich etwas bekommen, das so dick war, wie mein aller erstes PowerBook aus dem Jahre 1995 und eine Verarbeitungsqualität wie die iBooks zu ihren schlimmsten Zeiten.

Das, was mich aber am allermeisten entsetzt hat, war etwas Anderes: Die Geräuschkulisse. Im Jahre 2014 mit einem popeligem i5 (in der Sparbrötchen-Variante) und in Kombination mit einer noch mittelklassigeren On-Board Grafik.

Die Lüfter waren permanent an. Permanent. Und nicht in diesem ‘ich-dreh-mich-mal-ein-bischen-weil-dies-mein-Job-ist’ Bereich.

Nein - wir (oder eher ich) reden hier von ‘ich-muss-alles-geben-weil-meine-Ingeneure-keine-Ahnung-und-vor-allem-keine-Lust-hatten’ Bereich.

Dieser Bereich wurde dann kombiniert mit diesem unserem Mittleren Angestellten wohlvertrauten ‘Wir-haben-ein-Excel-Problem’ Bereich; uns auch als ’scheiß-auf-gescheit-hauptsache-billig’ Bereich bekannt.

Für diese 900 Euro bekommt man dann Plastik, das billigste 6bit Panel in Witz an Auflösung und Leuchtkraft, kombiniert mit einer höllenlauten herkömmlichen Festplatte und langsamen 4GB RAM.

Dazu gibt es ein Trackpad, welches den Namen nicht verdient und absolut nicht benutzbar ist.

Ja, die Tastatur ist wirklich gut und das i-Pünktchen leuchtet, wenn der Deckel zugeklappt ist.

Ernsthaft, aus diesen beiden Gründen bekommt so ein Teil vier bis fünf Sterne. Von mir bekam es nicht einen und wanderte am nächsten Tag direkt zurück.

Ich brauche jetzt ja nicht wirklich irgendwelche Worte über die Lenovo Teile zu verlieren, die für 600, 500 oder gar nur 300 Euro über den Ladentisch gehen.

Zum Vergleich: Für 100 Euro mehr bekäme man (mit etwas Glück) ein lautloses 13 Zoll MacBook Air mit besserer Auflösung, einer grandiosen Verarbeitung, einem um so dermaßen viele Längen besseren Bildschirm und einer flotten SSD.

Im schlimmsten Fall sind es 200 Euro mehr. Dafür fast 1 Kilo und drei Zentimeter weniger; vor allem in der Dicke.

Sagte ich schon etwas über lautlos?

Da ich ja so leicht nicht aufgebe und andere Hersteller eher nicht in Frage kommen, da (was durchaus positiv hervorzuheben ist) Lenovo noch relativ einfach und bezahlbar US Tastaturen auch in Deutschland auf seine Books schraubt, habe ich also wieder in die Tasche gegriffen, ein paar hundert Euro mehr investiert und habe jetzt hier das ‘Flaggschiff’ der Business Klasse zu stehen.

Es ist flacher, leiser (wenn auch weit entfernt von lautlos), etwas besser verbaut und das war es dann auch schon.

Für 100 bis 200 Euro mehr bekommt (oder besser: bekäme) man ein 15 Zoll Retina MacBook Pro.

Das wäre dann halb so dick, beim normalen Arbeiten lautlos, grandios verarbeitet, mit SSD und einem guten Display.

Dieses Lenovo-Plastik-Flagschiff für nicht wenig Geld hat Plastiknasen, die nicht sauber verarbeitet sind, Abschürfungen ab Werk, einen Witz an Display, welches in keinster Weise für die Bildbearbeitung geeignet ist und zudem auch noch ungeschützt und beschissen mit dem gakeligem Gehäuse verklebt ist, dass selbst die iBooks von vor zehn Jahren gut dagegen aussehen. Und die waren auch nur unmerklich dicker und schwerer.

Dafür steht man dann selbst im Jahre 2014 immer noch da und föhnt und feurzeugbenziniert vier beschissene Aufkleber von der anfälligen Plastikoberfläche.

Den fünften Stern bei den Bewertungen gibt es übrigens dafür, dass man bei den Teilen immer noch die Scharniere sehen muss. Ernsthaft, dies ist das herausragende Merkteil eines jeden Lenovo Teiles und der dazu passenden Kritik.

Stabile, hässliche Scharniere …

Und nein, dies ist kein Witz: Das Teil hat immer noch einen VGA Anschluss. Ernsthaft! Und damit wird auch noch ziemlich weit oben auf der Webseite geworben.

Von dem bescheuerten Trackpad mit fünf(!) eingebauten, gakeligen Tasten, welches dann auch noch so beschissen an der Tastatur sitzt, dass man sich selber ständig den Cursor beim Tippen verschiebt, selbst wenn eingestellt ist, dass es beim Tippen ignoriert werden soll - von dem rede ich lieber gar nicht. Von dessen Anmutung und Geräuschkulisse auch nicht.

Allerdings kann man einfach die Festplatte, den RAM und das Funkmodul wechseln. Das hat Vorteile, keine Frage.

Wobei dies ja auch immer weniger wird, bei den hunderten an Modellen, die die so im Angebot haben. Keine Wartung und immer noch laut und dick.

Immerhin kommt es ohne optisches Laufwerk daher …

Und im Vergleich zu früheren Modellen ist es auch schlichter. Keine 100 Zusatzknöppe und Blinkdinger mehr.

Und jetzt kommt der Hammer: Genau deswegen wird es von ganz vielen schlecht gemacht. Nicht wegen des Bildschirms, nicht wegen des Plastiks, nicht wegen der Verkleberei - nein, wegen der Schlichtheit und weil nichts mehr blinkt.

Mittlere Angestellte, ich muss euch nicht verstehen …

Und als ob dies alles noch nicht abschreckend genug wäre. Jetzt kommen wir ja erst zum Eigentlichen, dem Arbeiten mit so einem Teil.

Und damit zum System. Und es geht hier nicht um langweiliges Windows- oder was auch immer Bashing.

Ich hätte da nur eine Frage - oder eher Bitte:

Nennt mir mal einen gescheiten nativen Twitter Klienten für Windows. Einer, der ohne Air und Co daher- und auch nur ansatzweise einem Tweetbot nahe kommt. Oder einem Programm, wie Sketch, wie RapidWeaver und Co.

Ich habe erst die Wochen wieder für ein paar anderweitig begabte Menschen mit XP-Panik den Umstieg auf Windows 7 vollzogen.

Bis das halbwegs gescheit eingerichtet und aktualisiert ist, bis alle Drucker und Scanner funktionieren …

In der Zeit habe ich zehn Macs eingerichtet.

Ja, du Mittlerer Angestellter, es ist besser geworden. Das mag in deinem Job zu einem Wochenende mit der jüngeren Sekretärin in Hannover oder gar einer Beförderung reichen - hat aber noch lange nichts mit gut zu tun.

Shortcuts sind immer noch nicht wirklich durchdacht, Drag-and-Drop funktioniert immer noch nicht so, wie es sollte und was einem alleine Quick Look, Spracherkennung, systemweiten Wörterbuch und Co an Arbeit, Zeit und somit Geld sparen, das würde locker für einen Audi als Dienstwagen reichen. Für alle.

Alleine, wie man sich die Finger verrenken muss, um ein Programm zu beenden. alt+F4 - wirklich?

Und der Witz bei diesem Lenovo Teil ist, dadurch, dass die es tatsächlich mittlerweile geschafft haben, zwei bis drei Reihen unnötiger Knöppe auf der Tastatur einzusparen, da gehen die F-tasten wirklich nur noch mit Fn.

Man bricht sich also fast die drei Finger, nur um ein Programm zu schließen. Es soll Firmen geben, die angeblich ab und an mal selber testen, was sie da so verbocken.

Zu denen scheint Lenovo jetzt nicht unbedingt zu zählen …

Ja, ich weiß. Was sind schon Tastenkürzel, wenn man mühsam das Kreuzchen klicken kann.

Aber wie schon (mittlerweile ziemlich weit oben) erwähnt, ist mein Tellerrand nicht Windows - sondern Linux. Aus Gründen …

Und ich muss sagen: Linux - egal in welcher Geschmacksrichtung - ist grandios. Grandios, wenn man eine Menge Zeit mit eigentlich unnötigen Dingen verplempern will. Also alles tun will, nur nicht produktiv arbeiten.

Kann es sein, dass die Übersetzung für Geek (oder auch Nerd) schlicht und einfach nur Umstandskrämer ist?

Das Einrichten der Emails, der Adressen und des Kalenders unter OS X dauert genau drei Minuten; inklusive funktionierendem Sync.

Wenn man gut ist, dann schafft man das unter Windows in zehn.

Unter Linux geht das nicht unter einer Stunde oder eher zweien …

Und das war erst der Anfang. Das Problem ist (zum Glück) nicht mehr irgendwelche Hardware-Inkompatibilitäten, auch wenn es die natürlich auch noch zu genüge gibt - nein, es sind die Programme.

Die meisten sehen noch genau so aus, wie vor fünf, zehn Jahren und benutzen sich leider auch noch genau so. Also vollkommen umständlich und unlogisch. So sie denn überhaupt funktionieren.

Ich komme mir hier gerade mal wieder vor wie im Computer- und Internet Mittelalter. OS 9 und dessen Software ist stellenweise immer noch schicker, umfangreicher und besser benutzbar.

Ich rede hier nicht von irgendwelchen abgehobenen Dingen. Ich rede hier von so elementaren Dingen, wie einem Kalender mit CalDAV Anbindung, einem Email-Programm mit funktionierendem Drag-and-Drop für Anhänge. Von einem mit einem gemeinsamen Posteingang mal ganz abgesehen.

Von einem gescheiten, funktionierenden und mittlerweile nicht wieder eingestellten Twitter-Klienten will ich auch gar nicht erst anfangen.

Von so etwas, wie meinem Quick and Dirty, kann man nur träumen. Bis ich etwas gefunden habe, das TextExpander auch nur ansatzweise ersetzen kann. Ich bis ich es dann gescheit zum Laufen gebracht habe, weil es auch schon wieder seit Jahren nicht gepflegt wurde …

123 verschiedene Varianten, Desktop-Umgebungen und alle mit ihren ganz eigenen Lücken und Macken. Aber alle ohne gescheite, systemweite Autokorrektur und einem einzigen dazulernendem Wörterbuch.

Ja, das klingt alles trivial, für Vieles gibt es umständliche Notlösungen; meistens ohne GUI und wenn mit, dann aus Windows 95 Zeiten.

Aber das kann doch nicht sein? Das kann doch nicht mal Kummer gewöhnte Sekretärinnen befriedigen?

Ich mache mich ja gerne über die neuen Markdown Apps - also all die neuen Email Apps, die wie Pilze aus dem Boden sprießen, lustig - aber egal welche Variante man auch gerade ausprobiert: Ob mit K davor, einem L oder einem X oder eines mit Mintgeschmack, man landet immer wieder bei Thunderbird.

Und beim Firefox, der bis heute keine Webfonts anzeigen kann, Schriften nicht gescheit rendert und ansonsten auch nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit ist.

Und das will was heißen …

Wo wir gerade von Markdown und Pilzen reden: Diese Zeilen wurden in einem Programm geschrieben, das 2008 zum letzten Mal aktualisiert wurde, keine Vorschau hat, nicht drucken kann, kein Wörterbuch, keine Korrektur, keine zuletzt benutzte Dokumente und schon gar nicht so etwas wie Versions oder Resume - aber das mit dem Vollbild halbwegs hinbekommt, dabei nicht abstürzt und ohne Probleme installierbar war.

Bis ich es gefunden habe, habe ich drei Stunden im Terminal verbracht, Pakete in- und deinstalliert.

Ich hätte vor Freude weinen können. Weinen über einen Witz von Programm, das nichts kann, nichts tut - aber die Lüfter aus welchen Gründen auch immer meint anschmeißen zu müssen.

Und jetzt überlegt euch mal, was für grandiosen Programmen ihr schon nur einen Stern gegeben habt, weil die Icons nicht ganz so toll waren, es mehr als 99 Cent gekostet hat oder was auch immer.

Der beste Feed Reader für Linux im Jahre 2014 ist schlechter als mein Futter, welches ich für 10.3 als eines meiner ersten Programme überhaupt vor fast zehn Jahren geschrieben habe.

Und ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig, dass ich wenigstens meine Feeds lesen kann. Wie? Ihr fragt allen ernstes nach einer Sync-Integration? Man kann froh sein, wenn man eines mit eingebautem Witz an Browser findet, der auf einer uralt Mozilla Version basiert.

Quick-Look, gescheites Drag-and-Drop, gescheite Tastenkürzel, die ohne Monatsausflüge ins Terminal funktionieren, Gesten oder Icons nicht aus dem letzten Jahrzehnt?

Hey, ich bin schon froh, dass man endlich seinen Bildschirm unter Linux halbwegs gescheit kalibrieren und profilieren kann.

Dieses Profil dann aber in Gimp und Co mal so nebenbei einzubinden, eignet sich auch wieder hervorragend dazu, sich wochenlang vor der eigentlichen Arbeit zu drücken.

Mein popeliges, billiges Quick and Dirty macht das mit einem Klick.

Dieses Gimp ist eh so eine Sache. Da hat sich in zehn Jahren nichts - aber auch so gar nichts - an der grandios beschissenen Bedienung und Oberfläche getan.

So kann man doch nicht arbeiten! So kommt man doch nie aus Kassel raus!

Im Gegensatz (zumindest bei den allermeisten) zu eurem iPhone und eurem iPad - da ist so ein Computer ein Arbeitsgerät.

Also sollte das doch wohl auch ein Teil sein, mit dem man irgendwann dann auch mal zum Arbeiten kommt.

Ich schrubbe doch auch nicht mit der Zahnbürste die Küche. Ich streiche doch auch nicht mit einem Buntstift meine komplette Wohnung.

Aber bei Computern, da tun die meisten Menschen genau das. Und bezahlen dafür auch stellenweise nicht wenig Geld. Also in beiden Richtungen.

Für sich selber und für die Arbeit anderer.

Würdet ihr einen Elektriker, einen Installateur an eure Wohnung lassen, der mit einem Fisher-Price Werkzeugkasten daherkommt; aber einen Stundenlohn von 120 Euro ansetzt, weil das nun mal alles etwas länger dauert und anstrengender ist?

Also ich nicht. Ich würde allerdings ja auch nicht damit arbeiten wollen, wollen müssen …

Was ich dafür gerne würde, wäre diesem Linux-Trauerspiel mal etwas auf die Sprünge helfen.

Alternativen sind immer gut und Potential ist ja da. Nur müsste man mal diese Fisher-Price Mentalität ablegen und etwas Geld in die Hand nehmen und es gescheit machen.

Und das bedeutet, dass man sich mal um gescheite Entwickler-Werkzeuge kümmert. Ja, ich weiß – Eclipse hat jetzt ein Dark Theme und es gibt drei Beispiele für Qt. Bis der Scheiß halbwegs eingerichtet ist, hat Apple fünzig durchdachte Neuerungen in Xcode eingebaut. Und ich fluche täglich über Xcode. Und Apple, wenn Aktualisierungen mal länger als eine Woche brauchen.

Im Ubuntu Software Center dauert das schon mal Monate …

Gibt es eine Open-Source Lösung, wie man im Lotto gewinnt?

Glaubt mir, die Sekretärinnen Deutschlands würden es mir auf lange Sicht danken. Nur Kassel wäre damit vermutlich nicht wirklich gedient …

Bill kann jetzt auch randlos und ganze Hintergründe!

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Über die Feiertage hat Apple die neuste Version von Bill in den App Store zugelassen und somit kann die diese entweder direkt von mir oder über den App Store geladene werden.

Die wichtigste Neuerung ist: Bill kann jetzt auch randlos und ganze Hintergründe!

Wer also sein bereits vorhandenes Design als Hintergrund verwenden will und wer einen Drucker hat, der das mitmacht, der kann jetzt auch randlos drucken.

Die passende Anleitung mit passendem Beispiel dazu gibt es übrigens hier.

Natürlich gab es auch noch die üblichen Verbesserungen unter der Haube und ein paar Anpassungen an 10.9.3 …

Bill Webseite
Bill Demo laden
Bill im Mac App Store

Zum Mitschreiben: Es gibt keine Softwarefehler!

Ob Heartbleed oder die Gauselmann’schen Glücksspielautomaten. Täglich liest man von Softwarefehlern. Wobei ich das ja schon grandios finde, jetzt bekommen ‘Softwarefehler’ schon ihr eigenes Erkennungszeichen/Logo …

Zurück zum Thema:

Es gibt keine Softwarefehler! Software macht keine Fehler! Also noch und zum Glück!

Können wir uns also bitte darauf einigen, dass Softwarefehler nur der Neusprech für Menschliches Versagen ist?

Und wozu Neusprech (und da ist vollkommen egal, ob bewusst oder unbewusst) führt, das hat der Fefe wunderbar kommentiert.

Wenn es in meiner Software einen Bug gibt und es gibt pro Programm zwischen 100 und 10.000 (so grob geschätzt) – dann ist nicht die Software Schuld – sondern ich. Oder ein Depp bei Apple oder ein Depp, bei dem ich mir die Codefetzen ‘ausgeliehen’ habe und in aller Regel ist es die Kombination aus beidem oder von uns dreien.

Fehler passieren. Andauernd. Bei der anschließenden Suche geht es nicht um Schuld und Schuldige sondern um Verantwortliche und Verantwortung. Diese Worte finden sich nur leider nicht mehr im Neusprech-Wörterbuch.

Drum fehlt uns auch das Folgewort in dem Bunde: Konsequenz, bzw. Konsequenzen.

Und das ist fatal …

Aktualisierung für Umsatz Pro 2014 erhältlich

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Es ist wirklich genau so, wie hier jemand so schön illustriert hat …

Wie ruiniert man ein gutes, einfaches, funktionierendes Programm? Genau, man lässt es benutzen. Und wie ruiniert man es richtig? Genau, man lässt es in Deutschland benutzen :–(

Dieser gesamte DATEV Schwachsinn, der in Umsatz ja eigentlich so gar nichts verloren hat, raubt mir noch den letzten Nerv und frisst die gesamte Energie. Und jetzt rechnet das mal auf alle Selbständigen, Firmen, Steuerberater und Finanzämter in Deutschland hoch.

Die Verschwendung geht in die Milliarden. Vermutlich pro Tag – aber mindestens pro Monat.

Wie dem auch sei, es gibt jetzt eigene Einstellungen für Sachkontenlänge und Steuerschlüssel. Werdet glücklich und verplempert eure kostbare Lebenszeit damit.

Ich mag für die nächsten Wochen erst einmal nichts mehr davon wissen …

Umsatz Webseite
Umsatz erwerben
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Nein, liebe Twitterer und Petitierer …

… ihr habt Lanz nicht gestürzt. Das hat der ganz alleine geschafft. Da war was mit dem Hochmut und so. Dies ist auch der Fall (ja, schlechter Wortwitz beabsichtigt und somit für heute abgehakt) für Twitterer und Petitierer – also mal ganz ruhig bleiben und mal kurz vom Bildschirm aufblicken und die Sonne wahrnehmen.

Die ist übrigens echt und kostet nichts …

Ich bin alt und brauche das Geld

Ja natürlich, war der Eintrag von gestern passend zum Datum und ich hätte nicht gedacht, dass ihn tatsächlich so verdammt viele für bare Münze nehmen werden.

Könnte auch schlicht und einfach daran liegen, dass ja fast alles dran wahr ist. Nur halt das Datum nicht.

Vielleicht – oder eher: hoffentlich – wird es in ein paar Jahren (bis Jahrzehnten) Wirklichkeit …

Ich höre auf!

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Wie ihr sicherlich die letzten Tage mitbekommen habt, war es hier verdammt ruhig.

Das hatte einen Grund. Ich war nicht da. Ich war im Niemandsland auf einem Yoga-Fasten-Retreat und um halbwegs gescheites Internet zu haben, musste ich 60 Kilometer fahren.

Während der Zeit hatte ich nicht einmal Xcode offen und habe nur die nötigsten Emails beantwortet. Und das war herrlich. So richtig herrlich.

Dafür gab es viel Luft, viel Bewegung, keine Hektik und viel Zeit zum Nachdenken. Und dabei ist mir klar geworden, dass ich nicht bis ins Lebensende Apps klöppeln, immer abhängiger von Apple werden will und dafür dann immer weniger für meine harte Arbeit als Gegenleistung erhalten möchte.

Und wenn man was entschieden hat, dann sollte man von dem toten Pferd auch absteigen und es in Ruhe beerdigen.

Wie das gerade mit Umsatz und Bill für euch weiter geht, habe ich noch nicht entschieden. Ich werde aber eine Lösung finden, die für (fast) alle funktionieren sollte. Verkaufen geht immer – ist halt in der Regel für die Nutzer nicht so toll. Open Source kommt immer einem Todesurteil gleich. Da sollte sich doch etwas besseres finden lassen.

Noch ist eh ein bisschen Zeit. Momentan suche ich nämlich erst einmal ein halbwegs gescheites Häuschen im Niemandsland oder eine alte Scheune, die man sich herrichten kann und dann werde ich nur noch schreiben. Denn das wollte ich schon immer.

Das hier die Kommentare aus Gründen aus sind – könnt ihr euch natürlich denken. Da bloggen auch schreiben ist, wird es hier weiter gehen – dies dann nur mit anderen Inhalten und mehr Zeit und in anderer Frequenz.

Man muss ja erst einmal eine Stunde fahren, um etwas ins Web stellen zu können. Das hat dann gleich eine andere Qualität. Wie der Rest der Dinge, die man dann so macht.

In Ruhe, an der Luft und mit ein paar Hühnern und Co drumherum.

Ich freu’ mich drauf …

Ich habe MORE gemacht!

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Und das war gar nicht mal so einfach, schließlich muss auf der anderen Seite aus dem MORE später noch ein EDIT werden. Und jetzt muss ich dann auch noch den passenden Inhalt zu dem MORE und EDIT machen und ich will das nicht so haben, wie im iOS Mail.app – denn das ist hässlich …

Ramschecke

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(Bild ist von jemandem, den es gar nicht gibt)

Aktualisierungen für Umsatz Standard und Umsatz Pro erhältlich

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Ja, ich war die Tage mal wieder fleißig und habe so manches Programm überarbeitet. Jetzt sind die Umsätze dran.

Da ihr ja jetzt (zu meinem Leidwesen) Kassenbucheinträge löschen könnt, stimmte der pro Posten mittlaufende Kassenbestand, der das so schön übersichtlich gemacht hat, ja nicht mehr. Es ging nicht anders – der ist jetzt komplett weggefallen.

Und in der pro Version können ab sofort Abschreibungen nicht nur halbjahresweise verbucht werden, sondern auch monatlich umgerechnet.

Wie immer könnt ihr einfach direkt im Programm nach Aktualisierungen suchen und laden …

Umsatz Webseite
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Umsatz von mir erwerben

Quick and Dirty Aktualisierung im Mac App Store aufgelaufen

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Heute Nacht hat Apple die neuste Version von Quick and Dirty in den Mac App Store zugelassen. Diese Aktualisierung verbessert die Filter, die Geschwindigkeit und die GUI. Auch ist es mir endlich gelungen, den doofen Crash (den Apple mit Mavericks eingeführt hatte) beim Verwenden der ‘Sharing Services’ zu beheben …

Quick and Dirty Webseite
Quick and Dirty Demo laden
Quick and Dirty im Mac App Store