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Aus der Reihe: Michael geht fremd

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Ich bin eine treue Seele – also eigentlich. Wenn ich einmal mein Herz verschenke …

Und das gilt nicht nur für Lebewesen. Ich benutzte seit Jahrzehnten die selben Plattenspieler, Schuhe, Pullis, Hemden, Rechner, Stifte und Socken (also die Marken).

Aber neugierig darf man ja sein. Und vor allem darf man ja nur mitreden, wenn man auch weiß – worüber man eigentlich redet.

Und dann bin ich auch nur freiwillig treu. Alles mit Zwang und Abhängigkeit ist doof und mir zuwider. Also schadet es auch nicht, sich mal umzuschauen – ob man denn auch Apps für andere Gerätschaften klöppeln kann.

Und vor allem – ob man will.

Und dazu muss man halt ab und an mal fremdgehen.

Und wenn man schon fremd geht – dann sollte man auch ein Motto haben. Und diese Woche war meine Frage:

Kann man auch ohne iPad leben?

Und die eindeutige Antwort ist: Ja – man kann. Aber ob man auch will?

Vorneweg: Keine Sau braucht ein iPad. Das ging Jahrtausende ohne und es geht auch weiter ohne. Stein und Meißel – oder wenn man etwas hipper sein will: Stift und Zettel kann einfach nichts ersetzen.

Aber praktisch und bequem ist so ein iPad natürlich. Und manches erleichtert es einfach auch. Und eigentlich ist es ja nichts anderes – als ein aufgemotzter Taschenrechner, den man begrapschen kann. Und so etwas gibt es ja nicht nur von Apple.

So etwas stellen mittlerweile ganz viele her. Mein letzten Ausflüge in diese böse, andere Welt sind ja schon eine Weile her. Im technischen Sinne als eine Ewigkeit. Damals habe ich mich ganz schnell wieder abgewendet, weil Android 2 wahrlich nicht der Renner war. Damals gab es noch webOS und das mochte ich, nur war dar die Hardware nicht ganz so prickelnd.

Jetzt gibt es Android 4 und BlackBerrys PlayBook OS, nebst passender Hardware und mehr oder minder passendem Ökosystem.

Beides kann Apple mit dem iOS und dem iPad und iTunes und den App Stores natürlich nicht das Wasser reichen und werden es (vermutlich) auch nie. Aber das ist ja nichts Neues.

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Die Frage ist ja eher – geht es auch ohne. Und das tut es. Mehr oder minder.

Samsung baut gute Tablets. Solide verarbeitet, mit ordentlichem Akku und benutzbaren Displays. Ich habe meines (ein Galaxy Tab 2 7 nochwas) übrigens aus den USA. Genau so, wie mein PlayBook. Selbst mit Versand und Zoll ist das noch um Längen billiger – wenn man mal vom schlechten Gewissen absieht. Als Ausrede erzähle ich mir, dass UPS auch ohne mich hätte fliegen müssen – so hat es sich wenigstens gelohnt.

Aber das hat jeweils umgerechnet fast 100 Euro ausgemacht – und nur zum Testen und Ausprobieren …

Ich persönlich mag RIM und hoffe, dass die sich da mal anglich wieder aufs Wesentliche besinnen können und mit dem PlayBook und dem PlayBook OS haben sie auch verdammt viel richtig gemacht. Und das PlayBook ist das einzige Gerät, bei dem ich nicht verzweifle, dass es keinen richtigen Knopf hat. Das mit dem Wischen von Seiten ist richtig gut durchdacht und funktioniert.

Die eigenen Apps, wie der Browser, Mail und Co – die sind nicht die allerschönsten – aber sie funktionieren. Stellenweise richtig gut. Was eine Katastrophe ist, ist die App World und vor allem die (wenigen) Apps. Das ist einfach nur armselig und hat den Charme und das Aussehen von Windows 95.

RIM ist ja schon dazu übergegangen, die allerwichtigsten Apps (Twitter, Facebook, News und Co) für ihre Smartphones selber zu schreiben. Nur haben sie die für das PB entweder noch gar nicht umgesetzt oder nur halbherzig. Wenn die endlich auch gescheit für ihr Tablet vorliegen würden, dann könnte man das für 98 Prozent aller Dinge, die man mit so einem Gadget macht, benutzen. Und zwar gut benutzen. Wenn sie dann noch etwas Hand ans System legen würden und die kleinen Macken beseitigen, dann würde ich das PlayBook jederzeit einem Samsung-Tablet und Android vorziehen.

Aber so ist momentan die einzige Alternative wirklich ein mit Android angetriebenes Tablet. Und da – falls jemand, aus welchen Gründen auch immer, kein iPad anschafft – tut euch bitte einen Gefallen und nehmt nur eines – auf dem schon Ice Cream Sandwich läuft.

Das System funktioniert gut. Ist zu bedienen und es gibt Apps. Nicht alle, die wir aus dem App Store kennen. Und nicht alle in der uns gewohnten Qualität. Aber man kann das Allermeiste mit so einem Tablet tun. Und das auch durchaus gut.

Was mich bei dem Samsung Tablet und ANdroid gewaltig nervt, ist das Fehlen eines richtigen Knopfes. Diese kleinen Futzel-Buttons in der Ecke und dieses ewige Zurück-Knopf-Gedrücke, nur um ein Programm wirklich zu beenden – das nervt.

Und für jahrzehntelange Mac OS Nutzer, da sind die wichtigen Buttons ja auch immer grundsätzlich auf der falschen Seite.

Übrigens sind beide Nicht-iPads 7 Zöller und ich finde den Formfaktor gar nicht so schlecht. Während man bei dem PlayBook deswegen manchmal zweimal Tatschen muss, um ein Programm zu starten oder einen Link zu öffnen – klappt dies beim Galaxy Tab anstandslos. Ich persönlich mag aber die Form und die Haptik vom PlayBook um Längen lieber. Es liegt einfach wesentlich besser in der Hand, auch wenn es etwas schwerer ist.

Ich halte es auch zum Lesen lieber, als das neuste iPad. Mit dem macht das keinen Spaß auf Dauer. Deswegen ist es richtig doof, dass es für das PlayBook kein Kindle App gibt.

Und da zeigt sich auch das größte Manko des PlayBooks. Ja, man kriegt Musik drauf. Man kriegt mit viel Krampf auch Spielfilme drauf und man kann auch bei Kobo Bücher kaufen.

Aber für alles einen eigenen – zum Teil nicht berauschenden Dienst – bei dem man sich umständlich neu Anmelden muss, sieben verschiedene Passwörter und fünf verschiedene Methoden um zu Zahlen. Das macht keinen Spaß.

Auf dem Tablet aus Korea funktioniert das etwas besser. Mit Samsung Hub und dem Google Play Store benötigt man nur zwei Dienste und bekommt auch fast alles, was man benötigt.

Wie immer wäre ein Mix aus allen drei Möglichkeiten und Systemen wohl das Beste. Und ich habe mal wieder gemerkt, warum ich Apple mag.

Vor allem auch aus Entwicklersicht.

Sorry RIM – aber so wird das nichts mit uns. Und das ist auch der Grund, warum eure App World ein Witz ist. Eure ganze Kraft und Konzentration solltet ihr nur darauf richten – dann wird das vielleicht doch noch was.

Klöppeln für Android geht. Eclipse ist nicht der Renner – wahrlich nicht – und man merkt noch mal ganz schnell, was man an Xcode hat. Aber ich werde nebenbei langsam anfangen, mich damit rumzuschlagen.

Auch wenn ich treu bin – ich mag keinen Zwang. Auch nicht von Apple. Unabhängigkeit hat noch keinem geschadet …

Es wird ernst

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Dieses Mal wird es keinen weiteren Aufschub geben. Ursprünglich von Apple mal für November letzen Jahres von Apple angedacht, dann auf März und jetzt eben auf Juni verschoben – ist das ‘Sandboxing’ nun obligatorisch für alle neu eingereichten Mac Apps.

Bereits vorhandene Apps, dürfen noch kleine Fehlerbehebungen erhalten – das war es dann auch. Wie lange und was darunter fällt – dazu kein Wort von Apple. Aber klar ist – das eine oder andere App wird nicht überleben und manche werden es erst gar nicht in den App Store schaffen.

Ja – mit 10.8 und dem Gatekeeper kann man dann signierte Software installieren – aber machen wir uns nichts vor, außerhalb des App Stores wird es so gut wie keine neue Idee schaffen.

Positiv gesehen, dünnt dies die unübersichtliche Anzahl an Apps etwas aus – nur oft trifft es die Apps, die besonders angenehm zu bedienen waren. Ursprünglich hätte es übrigens alle Apps getroffen, die Hotkeys verwenden. Und auch dies ist immer noch nicht endgültig vom Tisch.

AppleScript und ScriptingBridge – momentan nur mit Ausnahmen.

Apps, wie mein Clippings, sind nicht in den Sandkasten zu sperren und mein beliebtes myManuals müsste gewaltig gestutzt werden. Und so geht es vielen.

Auf der anderen Seite macht es unseren Mac ganz eindeutig sicherer. Und wie das so ist mit der Sicherheit und der Freiheit, sieht man ganz schön an unserem iPhone und den Androiden Gegenstücken.

Meckern nützt nichts – also machen wir das Beste die besten Apps draus …

iPhone 5 Display doch größer?

Ja, wir halten dieses mit einem S versehene iPhone 4 wohl wahrlich schon zu lange in der Hand. Denn die Gerüchte um das kommende reißen einfach nicht ab.

Und Kernstück ist immer wieder das Display. Es wird größer. Es wird nicht größer. Es wird länger – aber nicht breiter. Es wird breiter – aber nicht länger.

Nur in einem scheinen sich alle einig zu sein – kleiner wird es wohl nicht.

Neuste Gerüchte behaupten mal wieder, dass es größer wird und das noch Steve selber bis zu seinem Tod dran ‘gearbeitet’ haben soll.

Größer würde entweder bedeuten, dass es wieder ‘unschärfer’ würde, wenn Apps nicht alle neu angepasst werden müssten. Oder alle Apps müssten an eine zweite Auflösung angepasst werden.

Und es gibt – oder gab zumindest – einen Hauptgrund dafür, dass das iPhone Display (und das iPhone selber) eben genau diese Größe hat. und dies schon seit über 6 Jahren. Und das ist der Durchschnittsdaumen.

Im Gegensatz zu irgendwelchen Samsung und HTC Teilen kann man auf einem iPhone alles wunderbar bedienen.

Und zumindest meine Daumen sind in den letzten Jahren nicht noch auf wundersame Weise gewachsen. Eure?

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist den Rand zu verkleinern oder vielleicht sogar ganz wegfallen zu lassen. Nur dann stimmt das mit dem Goldenen Schnitt nicht mehr.

Mir persönlich wäre lieber, wenn das neue Design endlich nicht mehr so unbequem in der Hand liegen würde. Das erste iPhone lag gut in der Hand.

Und was immer noch am besten in meiner Hand liegt – ist der BlackBerry Bold 9900 …

Falls ihr mal ne Gute-Nacht-Geschichte braucht

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Dann könntet ihr das Märchen vom Guten Steve erzählen. Naja – nicht ganz. Aber Steves Biographie gibt es jetzt auch als Kinderbuch. Warum da allerdings eine hässliche DOSe auf dem Cover ist – muss ich nicht verstehen …

Who Was Steve Jobs?

Geänderte Screen-Ratio in kommenden Books/Macs?

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Auf allen meinen Macs, die ich gerade auf die neuste 10.8 Version gebracht habe, sah es nach dem Neustart so aus. Und das gewählte Schreibtischbildchen steht auf zentriert und ist groß genug.

Bei einem Mac hätte ich mir ja noch nichts gedacht – aber so ist meine erste Vermutung, dass sich da vielleicht etwas am Format ändern wird.

Natürlich kann das auch nur ein dummer Zufall sein …

THE DAILY jetzt auch für’s iPhone

Ich wusste ja gar nicht, dass es die überhaupt noch gibt. Ist eh ziemlich still geworden um die Rettung des Verlagswesens – oder täusche ich mich?

Gibt es eigentlich irgend etwas Vergleichbares mittlerweile für Deutschland?

THE DAILY im App Store

Kleine Randdetails aus Mountain Lion

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Die nervige Resume Funktion wird etwas abgemildert, wie es aussieht. Ob das im Alltag wirklich funktioniert, wird sich wohl erst noch rausstellen müssen …

Aktualisierung für 10.8 erschienen

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Apple hat erneut eine Aktualisierung von Mountain Lion für Entwickler zur Verfügung gestellt. Was sich alles getan hat, ist nicht bekannt. Aber 10.8 läuft schon stabil und ich denke – es wird wirklich zur WWDC ‘fertig’ und somit für alle zur Verfügung stehen …

OS X Mountain Lion Webseite

Wi-Drive

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Kingston hat aktualisierte Versionen seines Wi-Drives vorgestellt. Wem der Platz auf dem iPad oder iPhone zu knapp wird, der kann seine Daten reicht einfach mittels Wi-Fi auslagern. Die 32 GB Version gibt es für 99 Euro und das passende App kostenlos (und dies übrigens ab sofort auch für Android).

Da die Zahl der Menschen, für die ihr Hauptrechner das iPad ist, sind solche Lösungen gar nicht mal so verkehrt. Ds wäre eigentlich auch sinnig für die Time Capsule.

Aber Apple will uns wohl alle in der Wolke haben …

Wi-Drive Webseite

Dinge, die ich gerne hätte, mir aber nicht vorstellen kann

Ganz oben auf solch einer Liste steht ein iMac mit Retina Display. Und momentan wird ja spekuliert, ob Apple zusammen mit dem kommenden MacBook Pro – welches mit höchster Wahrscheinlichkeit eben solch eines besitzen wird – auch einen iMac mit ohne sichtbaren Pixeln uns FanBoys zum Jubeln vor die Füße präsentieren wird.

Ich glaube nicht daran. Ich weiß, das habe ich auch beim iPad gesagt. Aber zwischen 2048×1536 und 5120×2880 ist dann doch noch ein kleiner Unterschied.

Aber bei dieser meiner Meinung, da lasse ich mich gerne eines besseren belehren …